Auffahrtsumritt Beromünster

Der Auffahrtsumritt Beromünster ist eine Prozession zu Fuss und zu Pferd am Christi Himmelfahrtstag. Der Tross zieht bereits in den frühen Morgenstunden los und führt entlang von blühenden Feldern und Wiesen. Tausende Besucher erleben am frühen Nachmittag den feierlichen, barocken Einzug und Abschluss im festlich dekorierten Flecken Beromünster. Priester, Kirchenräte, Kreuz und Fahnenträger, die Musikanten und die Sänger, der Ordnungsdienst, alle sind in bunten Uniformen und Gewändern zu Pferd unterwegs. Anschliessend an diese folgt eine Hundertschaft weiterer berittener Teilnehmer. Tausende Teilnehmer gehen den 18 Kilometer langen Pilgerweg zu Fuss. "d'Möischterer Uffert" ist 503 Jahre altes Brauchtum, ist farbenfrohe Folklore, vor allem Ausdruck von tiefverwurzelter Volksfrömmigkeit und lebendig gelebte Religiosität.

Im Wesentlichen ist die Route über Jahrhunderte unverändert geblieben. Der 18 km lange Bittgang führt über sanft ansteigende Hügelzüge. Die weit offene Landschaft ist geprägt von Wiesen und Äckern. Der Weg führt an Wäldern entlang und durchquert Gehöfte und Weiler. Die Prozession, an der etwa 150 - 200 Reiter in farbenprächtigen Uniformen teilnehmen, beginnt schon in der Morgenfrühe. Die Priester, Kreuz- und Fahnenträger, Kirchenräte, Sänger und Musikanten, sie alle sind hoch zu Ross. Zu ihnen gesellen sich Kavalleristen und viele weitere Wallfahrer. Ungezählte Pilger begehen aber schon vorgängig zu Fuss den 18 Kilometer langen Weg. Tausende Gläubige, Besucher und Zuschauer erwarten am Nachmittag gespannt die Rückkehr der Prozession und den krönenden Abschluss im Flecken Beromünster. Im festlich dekorierten Flecken endet mit einer eindrücklichen Feierstunde ein erlebnisreicher Tag, der sowohl die Teilnehmer wie auch die vielen Zuschauer alljährlich zu begeistern vermag.

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