Das Chorgitter

Ein Kunst- und Prunkstück der ganz besonderen Art ist das Chorgitter, datiert von 1755. Offensichtlich wurden Teile des älteren Gitters von 1593 für diese Abschrankung verwendet.

Zur älteren Partie gehört die unterste Zone mit den diagonalen Rundstäben in der Durchstrecktechnik sowie die drittunterste Zone mit den Medaillons und Knotenmotiven. Das lockere, aus flachen Eisenbändern geschmiedete Rankenwerk der zweiten und vierten Zone und der Bekrönung hingegen gehört dem Rokoko von 1755 an.