Der Hochaltar

Das Hochaltarbild ist eine Darstellung der Aufnahme Mariens in den Himmel. Im untersten Teil des Bildes – hinter dem Tabernakel und daher kaum sichtbar – ist ein geöffneter Steinsarkophag mit Leichentuch dargestellt, von wo die Gottesmutter Maria aufgefahren ist.

Die Verblichene  schwang sich der Überlieferung nach in strahlender Lichtaura, von Engeln unterstützt, empor.

Auf der linken Seite sind zwei Frauengestalten zu erkennen, eine davon in zeitgenössischer Kleidung mit einem Häubchen auf dem Kopf. Sie schauen verwundert in das leere Grab.

Im Vordergrund kniet der heilige Petrus. Im Hintergrund steht mit schulterlangem Haar, umgehängtem Hut und einem Pilgerstab der heilige Jakobus der Ältere.

Rechts erkennt man den heiligen Johannes, weiss gekleidet mit rotem Überwurf. Die nach oben gerichteten Blicke der Apostel weisen auf Maria. Ihr Haupt mit dem offenen Haar ist mit einem Sternennimbus gekränzt.

Im runden Oberbild, das die Funktion des Zifferblattes der Kirchenuhr hat, ist Gottvater als Herr der Zeiten dargestellt, indem er den Zeiger der Uhr in den Händen hält.

Darüber wachen die drei Erzengel Michael, Raphael und Gabriel. Die Heiligen auf dem Hochaltar sind der heilige Benedikt, der heilige Leonhard, der heilige Nikolaus und der heilige Theodor.