Der Muttergottes- und Eugenaltar

In der Nische des Muttergottes Altars steht das Gnadenbild von Engelberg. Es ist eine farbig gefasste Holzfigur mit einer bewegten Geschichte.

Aus der Zeit um 1600 stammend, überstand sie den Brand von 1729 und erhielt ihre heutige Gestalt nach mehrmaligem Überarbeiten.

Geheimnisvolles verbirgt sich gegenüber in der Nische des Eugenaltars: nur einen Tag im Jahr, am 22. Oktober, werden dort die Reliquien des römischen Katakombenheiligen Eugen enthüllt.

Sie werden seit 1660 in Engelberg verehrt. Gefasst wurden die Gebeine in bester Klosterarbeit von den Benediktinerinnen des Klosters Au bei Einsiedeln um 1833.

Während den übrigen Tagen des Jahres hängt das Märtyrium Eugens von Johann Melchior Wyrsch (1732 – 1798) davor. Die Apostelfürsten Peter und Paul in der Ausführung von Melchior Paul von Deschwanden aus dem Jahr 1881 krönen die beiden Altäre.