Die Orgeln

Auf der Westempore der Kirche steht die grösste Orgel der Schweiz. Sie besitzt 9097 klingende Pfeifen für 137 Register, die sich auf vier Manuale und das Pedal verteilen.

Im Grundbestand geht die Orgel auf das Jahr 1877 zurück. Damals vollendete der Luzerner Orgelbauer Friedrich Goll (1839-1911) das mechanische Werk mit 50 klingenden Registern auf drei Manualen und dem Pedal.

1992/93 wurde die Orgel durch die Orgelbaufirma Graf einer umfassenden Renovation unterzogen. Der alte Spieltisch wurde zur technischen Optimierung durch einen neuen mit elektrischer Traktur und Registratur ersetzt.

Die zweite, kleinere Orgel ist ins Chorgestühl integriert. Bis 1902 war diese ein Werk von Hans Josef Anderhalden (1684-1746) mit zehn Registern im Manual und drei im Pedal.

Unter Wahrung des gesamten historischen Pfeifenwerks wurde 2007 von der Firma Kuhn in Männedorf eine neue mechanische Orgel in den barocken Prospekt integriert.

So entstand ein Klangdenkmal „Orgel“ mit 26 Registern auf zwei Manualen und einem Pedal, welches die monumentale „Grosse Orgel“ für das tägliche liturgische Spiel bestens ergänzt.