Die Kirche

In der Vorhalle der Kirche fallen die farbigen Fenster auf. Sie sind aus dem 19. Jahrhundert.

Das eine zeigt den Schafhirt Zumbühl, wie er das Marienbild aus dem Feuer rettet. Auf dem anderen kniet der gläubige Hirte vor dem Marienbild im Ahornbaum.

Das Innere der Kirche lebt vom Hochaltar mit dem Gnadenbild. Die beiden Seitenaltäre wurden bei der letzten Renovation in den Vierzigerjahren entfernt. Über einfachen Altartischen mit Bauernmalerei befindet sich links eine Piéta von 1700 und rechts ein Bild eines unbekannten italienischen Malers. Es zeigt die kniende Maria, die das Jesuskind anbetet. Darüber schwebt Gottvater und die Taube, die den heiligen Geist symbolisiert.

Maria Rickenbach ist ein Ort für das Volk, das seine eigene Frömmigkeit im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.