Das Kloster

Am 4. September 1857 trafen in Niederrickenbach die ersten sechs Schwestern ein. Sie kamen von Engelberg, wo sie sich auf den Beginn des klösterlichen Lebens vorbereitet hatten.

Sie bezogen ein altes Bauernhaus – das "Stäfelihaus" – das heute unmittelbar neben der Klosterpforte steht. Es ist wohl das älteste Haus in Niederrickenbach. Schwester Gertrud Leupi ist die Gründerin des ersten Klosters. Sie hatte in der Wallfahrtskirche die Eingebung erhalten, ein Anbetungskloster zu bauen.

Das erste Klostergebäude mit der Klosterkirche entstand von 1862 – 1864.

Nach der Fertigstellung entstand ein Mädcheninstitut. Die Regierung erlaubte die Eröffnung einer Klosterschule mit der Auflage, jährlich zehn bedürftige Kinder aus dem Kanton Nidwalden sowie die Kinder von Niederrickenbach zu unterrichten.

Zwischen 1874 und 1879 gründete eine Schwesterngruppe unter der Leitung von Schwester M. Anselma Felber in den USA ein neues Kloster. Dieser Herausforderung kam auch Mutter Gertrud Leupi nach und wanderte aus.
Von 1895 – 1897 wurde das Kloster erweitert und eine zweite Klosterkirche gebaut. Eine weitere Veränderung beim Kloster gab es 1973. Der Neubau wurde im November 1974 eingeweiht.

Als sich 1986 die wirtschaftlichen Verhältnisse im Kanton Nidwalden verbesserten, wurde die kostenlose Aufnahme von bedürftigen Kindern aufgegeben. Das Institut wurde in ein Gästehaus umgebaut, indem Priester und Ordensleute ihre Ferien oder Arbeitsurlaube verbringen können.

Heute zählt die Klostergemeinschaft noch 15 Schwestern. Sie leben nach der Regel des heiligen Benedikt: Ora et labora (bete und arbeite). Neben dem Gebet und der Arbeit pflegen die Klosterfrauen das „Familienleben“. Die Freizeit verbringen sie mit Spielen, Musizieren und Spazieren.

Das Kloster Maria-Rickenbach ist diözesanen Rechts, es steht unter der Obhut des Bischofs von Chur. Seit der Gründung jedoch – bis heute – ist der Abt von Engelberg Delegierter des Bischofs.

Es besteht ein Bund der Ewigen Anbetung. Jedes eingeschriebene Mitglied bleibt zeitlebens, ja über den Tod hinaus eingeschlossen, in den Segensstrom dieses immerwährenden Betens.

Man kann sich einschreiben lassen:
- im Klosterladen
- an der Klosterpforte
- oder über die Webseite http://maria-rickenbach.ch/

Spende pro Person Fr. 10.-- / für jeweilige freiwillige Spenden PC 60-7753-1