Der Beginn von Maria Rickenbach

Die erste Kapelle wurde 1593 erbaut, über 30 Jahre nach dem eigentlichen Beschluss. Durch die Legende des Marienbildes in einem Ahornbaum, wurde Maria Rickenbach schnell zu einem wichtigen Wallfahrtsort.

1649 erachteten es die Patres der Kapuziner als notwendig, die Kapelle zu vergrössern. Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Neubau beschlossen und im ganzen Land Geld und Naturalgaben gesammelt. Am 6. September 1691 weihte der Abt Ignatius Burnott vom Kloster Engelberg die drei Altäre.

Für das Magnusfest des Jahres 1742 erliess Papst Benedikt XIV. eine Ablassbulle. Das löste eine mächtige Zunahme der Wallfahrt aus. Unter Pfarrer Michael von Büren in Stans wurde 1770 die Kapelle renoviert und ein Kaplan für Maria Rickenbach eingestellt.

Am 17. Juni 1860 legte der Pfarrer und Kommissar Remigi Niederberger den Grundstein für die dritte Kapelle. Der Weihbischof Kaspar Willi weiht das neue Gotteshaus am 15. Oktober 1869.