Veranstaltung

Sonntag, 2. April 2017

Der kath. Pfarreirat Sarnen und die ref. Kirchgemeinde Obwalden laden zum gemeinsamen Ausstellungsbesuch ein. Es handelt sich um die Sonder-Ausstellung „Dorothee von Flüe & Katharina Luther“ im Kirchenschatzmuseum St. Martin in Altdorf. Als Höhepunkt werden Katharina und Dorothea selber um 11.15 Uhr im Museum vorbei kommen und in einer szenischen Lesung über ihr gegenteiliges und doch ähnliches Leben an der Seite ihrer berühmten Gatten sinnieren. Bei der folgenden Führung werden das Museum und die Sonderausstellung kurz vorgestellt werden. Anmeldung erforderlich bis 24. März. Flyer und Anmeldung

Sonntag, 7. Mai um 10 Uhr

Der 10-Uhr-Gottesdienst findet für einmal in der Dorfkapelle Sarnen statt. Der Blauring Sarnen gestaltet diese Feier mit und lädt anschliessend auf dem Dorfplatz zum reichhaltigen Brunch ein.

Dienstag, 23. Mai um 19 bis 20 Uhr

In der Bittwoche findet jeweils die Wallfahrt zum Bruder Klaus nach Sachseln statt. Prozessionsbeginn ist um 19.00 Uhr bei der Melchaa-Brücke im Seefeld (beim Camping Sarnen). Die Eucharistiefeier findet um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Sachseln statt.

Samstag, 24. Juni 2017

Die Erzdiözese Freiburg macht im Jubeljahr von Bruder Klaus vom 23.-25. Juni eine Diözesanwallfahrt nach Obwalden. Der Erzbischof Stephan Burger begleitet diese Wallfahrt. Zu diesem Anlass wurde auch ein Singspiel geplant über den Heiligen und seine Frau. Am Samstag finden von 09.00-12.00 und von 14.30-18.00 öffentliche Generalproben statt, zu denen die Bevölkerung auch herzlich eingeladen ist.

Freitag, 30. Juni 2017

50 Jahre Frauenkloster-Kirche St. Andreas: 10.00 Uhr Festgottesdienst, 16.00 Uhr feierliche Vesper.

Sonntag, 2. Juli 2017 um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sarnen

Festliche Orchestermesse am Patrozinium St. Peter und Paul. Der Kirchenchor Harmonie führt zusammen mit dem Orchesterverein (Führung Laura Abächerli) und Solisten (Hilda Joos, Sopran; Ephanie Koch, Alt; Damian Strässle, Tenor; Gerhard Durrer, Bass) die «Spatzenmesse» KV 220 von W.A. Mozart auf. An der Orgel Wolfgang Broedel. Gesamtleitung Valérie Halter. Anschliessend offeriert die Pfarrei einen Apéro.

Sonntag, 9. Juli 2017 um 11 Uhr Alpmesse auf der Chäseren-Alp

Diese Jodlermesse wird musikalisch umrahmt vom Jodlerklub Heimelig von Buochs.

Samstag, 22. Juli 2017 um 18 Uhr in der Pfarrkirche Sarnen

Eucharistiefeier mit musikalischer Umrahmung von Berta Odermatt.

Sonntag, 23. Juli 2017 um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sarnen

Eucharistiefeier mit musikalischer Umrahmung von Berta Odermatt.

Pfarrei Sarnen

Die Pfarrei Sarnen ist eine von 11 Pfarreien im Kanton Obwalden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.pfarrei-sarnen.ch

Pfarrei Sarnen
Kath. Pfarramt
Bergstrasse 3
6060 Sarnen
pfarramt.sarnen@kg-sarnen.ch

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die Mutterkirche von Obwalden – reich ausgestattete barocke Hallenkirche mit landschaftsbeherrschender Doppelturmfassade.

Eine breite Freitreppe führt hinauf zur dreiachsig gegliederten Kirchenfront, die von zwei einzigartigen Türmen mit Kuppelhauben flankiert wird. Dreijochiges Langhaus mit je zwei Rundbogen und einem Thermenfenster, eingezogener polygonaler Chor (beidseits des Choreinzugs sind Sakristeien mit Emporen angeordnet); Schiff und Chor unter gemeinsamem Satteldach.

Dorfkapelle Maria Lauretana

Die Kapelle wurde 1556 erbaut. Der gegen den Dorfplatz hin orientierten Eingangsfassade mit Vorhalle (Schaufront) fügen sich das zweiachsige Langhaus bzw. der langgestreckte, eingezogene, dreiseitig schliessende Chor an. Inkorporierter Turm an der westlichen Chorflanke, Sakristei als Gegenstück an der östlichen Chorflanke.

Kapuzinerkirche

Die Kapuzinerkirche gehört dem Kanton Obwalden.
1642 wurde das Kapuzinerkloster gegründet und 1646 die Klosterkirche geweiht. 1895 wurde diese durch einen Brand weitgehend zerstört, jedoch unverzüglich wiederaufgebaut.

Kapelle St. Michael, Wilen

Eigenständiges, architektonisch klar durchwirkter Bau in Barockformen des beginnenden 18. Jh. Der nach Nordwesten gerichtete Bau verfügt über ein zweiachsiges Langhaus mit Lisenengliederung, dem ein eingezogener polygonaler Chor angegliedert ist, am Langhaus je zwei Fensterpaare (Stickbogenfenster mit darüber angeordnetem Occuli).

Kapelle St. Wendelin, Ramersberg

An schönster Lage grüsst die Kapelle St. Wendelin Ramersberg ins Tal. Urkundlich erwähnt 1499. 1692/93 Neubau an der heutigen Stelle in hervorragender Aussichtslage hoch über dem Kantonshauptort.

Zweiachsiges Langhaus mit eingezogenem Chor, der an der Stirnwand die polygonal ausgebildete Sakristei angefügt ist. Leicht geknicktes Satteldach, welches Schiff und Chor unter gemeinsamem First vereinigt, Krüppelwalm an der Eingangsseite, hexagonales Barocktürmchen mit Zwiebel über dem Chor; einzig der Sakristeianbau verfügt über ein niedriges Dach. Hübsches kreuzgratgewölbtes Vorzeichen mit Einfriedung, zwei toskanischen Säulen sowie Walmdach.

Kapelle Heiligkreuz

Die etwas oberhalb von Bitzighofen stehende Heiligkreuz-Kapelle stammt aus dem Jahr 1863 und wurde am 14. September 1864 eingeweiht.

Für das 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2013 wurde die Kapelle sanft renoviert: Maler- und Dachdeckerarbeiten sowie die Glocke wurde neu gerichtet.

Kapelle St. Antonius

Die Kapelle wurde von Marquard Imfeld um 1647 vollendet. Eingeweiht wurde sie aber erst am 8. Oktober 1731.

Berühmt ist die Kapelle für den Opferstock der Antönier. Diese kümmerten sich damals um Pestkranke. Als der Kanton und die Gemeinden im 19. Jahrhundert die Krankenpflege übernahmen, verlor der Opferstock an Bedeutung.

Kollegikirche St. Martin

Die Kollegikirche St. Martin wurde in den Jahren 1964 bis 1966 erbaut. Es war das erste Kirchenprojekt des jungen Architekten Ernst Studer aus Zürich. Der Bau sollte vor allem den Bedürfnissen der damaligen Internatsschule und der klösterlichen Gemeinschaft dienen. Knapp 300 internen Schüler und etwa dreissig Benediktinermönche wollten zusammen Gottesdienst feiern können. Entstanden ist ein Gebäude, das für klösterliche Kirchen neue Horizonte eröffnete. Gibt es in traditionellen Klosterkirchen eine strikte Trennung zwischen dem Mönchschor und dem Laienschiff, die häufig durch ein grosses Gitter getrennt sind, so sind in der Kollegikirche die beiden Gemeinschaften auf das Zentrum, den mächtigen Altarblock hin ausgerichtet. Dadurch, dass aber die beiden Teile nicht einfach einander gegeneinander gesetzt sind, sondern jeweils nach rechts vom Halbrund abweichen, richten sie sich in einem lebendigen Dialog auf die Mitte aus. Das indirekte Licht und die geschwungenen Linien und Flächen schaffen ein Raumgefühl, das zur Meditation und zum Gebet führt. Die Kirche dient heute nicht mehr in erster Linie der schulischen Gemeinschaft – ein Internat gibt es seit 2000 nicht mehr. Am Sonntag versammelt sich aber immer noch eine stattliche Schar von Gläubigen zur gemeinsamen Messe.

Frauenkloster St. Andreas

Das Benediktinerinnenkloster St. Andreas hat seinen Ursprung in der Gründung des Doppelklosters Engelberg im Jahre 1120. Das Doppelkloster nahm einen raschen Aufschwung, doch brachten es harte Schicksalsschläge auch immer wieder in tiefe Not. Im Jahre 1615 wurde der kleine Frauenkonvent von Engelberg nach Sarnen verlegt. Hier erstarkte das monastische Leben, und die Gemeinschaft wuchs. Unter Anleitung der Regel des heiligen Benedikt von Nursia versuchen die Schwestern ihr Leben einer ständigen Gottsuche zu widmen und der Liebe zu Christus nichts vorzuziehen. Im 19. Jahrhundert beteiligte sich die Abtei an der Missionsarbeit der Kirche und gründete in den USA 1906 das Kloster St. Gertrud in Cottonwood.

Seit 1938 sind Schwestern in Kamerun tätig, wo sie das Kloster St. Benoît in Mbouda-Babété gründeten.