Schatzkammer

Der Stiftsschatz von Beromünster umfasst liturgische Objekte aus einer Zeitspanne von über 1300 Jahren. Für Mittelalter und Barock zählt er zu den wichtigsten und vielseitigsten Kirchenschätzen der Schweiz. Bedenkt man, dass in der Folge des Franzoseneinfalls von 1798 rund die Hälfte des Bestandes verloren gingen, darunter auch einige bedeutende mittelalterliche Werke, so kann man anhand der verbliebenen Kostbarkeiten die grosse kulturgeschichtliche Bedeutung von Beromünster ermessen. Die Schätze werden eingeteilt in den „mittelalterlichen Bestand“ und in den „neuzeitlichen Bestand“.

Zum „mittelalterlichen Bestand“ gehören unter anderem:
- Das Warnebert-Reliquiar
- Zwei Reliquienbeutel
- Ein Stickereifragment
- Ein Elfenbeindiptychon mit den Aposteln Petrus und Paulus
- ein romanisches Kruzifix
- Ein Elfenbeinbuchdeckel
- ein gottisches Prozessionskreuz
- Ein Evangelistar
- Eine Christophorus-Statuette
- Ein Elfenbeindiptychon mit Passionsszenen

Zum neuzeitlichen Bestand gehören unter anderem:
- die grosse Sakramentsmonstranz aus Augsburg
- zahlreiche Kelche, Platten und Kännchen
- Ein Pedellstab
- reichhaltige Sammlung kostbarer Messgewänder und Textilien

Ab 2015 von März bis Oktober jeweils am letzten Sonntag des Monats:
Highlight-Führung Haus zum Dolder, Schlossmuseum und Stiftskirche.
Beginn 14 Uhr: Haus zum Dolder (Dauer insgesamt gut 90 Min.).
Kosten: Fr. 15.- pro Person, Kinder und Jugendliche gratis.