Die Votivbilder

In naiver Volksmalerei bezeugen Menschen früherer Jahrhunderte, wie sie in Prüfung und Leid zur Kirche Heiligkreuz pilgerten, um Dank zu sagen für Erhörung, Trost und Kraft.

Im 18. Jahrhundert war die Zahl der Votivbilder noch bedeutend grösser. So beklagt sich der erste Wallfahrtspriester P. Theoring Bitzi (1786), dass der frühere Pfarrer von Hasle alle Gelübde-Tafeln – bis auf drei – und viele Krücken verbrennen liess. Bitzi erwähnte auch, es sollen in Heiligkreuz viele Wunder geschehen sein, die niemand aufgeschrieben habe.

Die Inschriften, der noch vorhandenen Exvoto, hat Pater Theoring abgeschrieben und in einem Verzeichnis zusammengefasst. Die älteste Votivtafel stammt aus dem Jahr 1684 und ist von Melchior Emmenegger aus Schüpfheim gespendet. Er dankt für eine Anhörung bei „Leibschaden“.