26.03.2026
Lumeum - schlicht grossartig!
Der Vernetzungsanlass des Vereins Sakrallandschaft Innerschweiz im LUMEUM in Bethanien OW war gut besucht – und sehr eindrücklich! Delegationen der Trägerschaften von Sakralstätten in Auw, Blatten, Buttisholz, Kriens, Luthern, Muri, Sachseln, Sarnen, Stans, Sursee und Werthenstein liessen sich inspirieren.
Gabriela Christen, Co-Präsidentin des Vereins Sakrallandschaft Innerschweiz, durfte eine schöne Zahl von Mitgliedern im Kloster Bethanien begrüssen. Der Vorstand wollte damit den Mitgliedern ermöglichen, dieses 360-Grad-Filmerlebnis kennenzulernen. Es handle sich um ein Musterbeispiel für zeitgemässe Vermittlungsformate.
Anziehungskraft des Wallfahrtsorts
Allein die Geschichte von Bruder Klaus und Dorothee beeindruckt seit Jahrhunderten Jung und Alt auf der ganzen Welt. Davon zeugt die Faszination des stillen Ortes Ranft, aber auch des ganzen Sakralraums in der wunderschönen Landschaft rund um Sachseln. 100'000 Menschen aus der ganzen Welt suchen jährlich den vielfältigen Wallfahrtsort Flüeli Ranft aus. Nach Einsiedeln der zweitgrösste Wallfahrtsort der Innerschweiz und einer der wichtigsten des Landes.
Alle Sinne werden berührt
Zu grossen emotionalen Erlebnis wird das eindrückliche Lebens- und Friedenswerk des Ehepaars Niklaus und Dorothee In der kürzlich eröffneten mulimedialen Show «Niklaus & Dorothee Alive» im LUMEUM. Da werden mit Bildern, Tönen, Musik, Symbolen und kaum Worten alle Sinne angesprochen – diese neue Dimension des Erzählens berührt Jung und Alt, Glaubende und Nicht-Glaubende. Es ist ein überzeugendes und in dieser Form erstmaliges Beispiel, wie Sakrales modern vermittelt werden kann. Was seit der Eröffnung im Juni festgestellt wurde, erlebten auch die Mitglieder des Vereins Sakrallandschaft Innerschweiz. Niemand verlässt die Vorführung im ehemaligen Hallenbad ohne persönliche Betroffenheit! Die Erwartungen wurden sowohl zahlenmässig wie vom Publikumsmix erfüllt. Es können gemäss den Veranstaltern auch neue, jüngere Zielgruppen angesprochen werden.
Motiviert aus dem Glauben – für die Menschen von Heute
Eindrücklich war auch der anschliessende Austausch mit dem Initianten Silvère Lang und Franz Enderli, Präsident des Fördervereins Bruder Klaus und Dorothee Wyss. Das Gespräch wurde von Gabriela Christen und Kurt Bischof, dem Co-Präsidium des Vereins Sakrallandschaft Innerschweiz, moderiert. Den Elsässer Silvère Lang, Dokumentarfilmer und Mitglied der Vereinigung Chemin Neuf, hat die Geschichte von Bruder Klaus und Dorothee Wyss seit Jahrzehnten fasziniert. Nach einem früheren Dokumentarfilm hatte er die Vision, mit neuen Mitteln und in Zusammenarbeit mit Spitzenkräften der verschiedenen Kunstdisziplinen etwas Neuartiges zu schaffen. Im Gespräch wurde deutlich, dass seine Motivation im Glauben begründet ist und er den Menschen von heute in zeitgemässer Sprache und mit mit modernen Formen das Lebenswerk und die Botschaft des heiligen Ehepaars vermitteln will.
«Habt einfach Mut, fangt an!»
Unterstützt wurden Silvère und Any Lang von allem Anfang an von Franz Enderli, ehemaliger Regierungsrat und umtriebiger Präsident des Fördervereins Bruder Klaus und Dorothee Wyss. Ohne diese Zusammenarbeit und Vernetzung wäre es nicht möglich gewesen, die entsprechend grosse Summe für das während zwei Jahren entstandene Werk zusammenzubringen. In der Diskussion zeigten die Vertreterinnen und Vertreter der Stiftungen und Vereine von Sakralstätten grosses Interesse an neuen, zeitgemässen Vermittlungsformaten und erzählten von ihren Herausforderungen. In der Diskussion wurde deutlich, dass es ja nicht gleich eine vergleichweise grosse «Kiste» wie das LUMEUM sein muss. Das war ganz im Sinne von Valèrie Lang, der motivierte: «Habt Mut, fang an und lasst Euch von Gott begleiten, um das richtige zu tun.»