HOCHZEITSKAPELLE - LIEBESWEG

Hochzeit feiern in Blatten

 Die 1647 gebaute Vermählungskapelle lässt vermuten, dass Eheschliessungen zu St. Jost eine lange Tradition haben. Es ist überliefert, dass Vermählungen in Blatten unter städtischen Patriziern beliebt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis etwa 2000 war St. Jost eine der beliebtesten Hochzeitskirchen für Paare der Umgebung, aber auch aus der ganzen Innerschweiz.

 

Liebesweg als Quelle der Partnerschaft

Dank einer dem hl. Jost nachgesagten Gabe pilgerten auch Partnersuchende nach dem bekannten Hochzeitsort Blatten, um mit der Fürbitte des hl. Jost einen Lebensgefährten oder eine Lebensgefährtin zu finden (à Link zum Gedicht von Joseph Roos). Diese Tradition findet heute im neu angelegten Liebesweg mit neun Stationen eine spirituelle Ergänzung, indem bei den neun Stationen Einzelpersonen oder Paare Anregungen zum Reflektieren über ihre Beziehung gegeben werden.

 

Die Startstation befindet sich beim Parkplatz neben der Kirche. Auf dem 3,8 Kilometer langen Liebesweg werden die Besucher mitten in der malerischen Umgebung der St.Jost-Kirche mit den verschiedensten Facetten der Liebesbeziehung konfrontiert. An den einzelnen der neun Stationen wird man angeleitet und animiert, über eine besondere Dimension oder Problematik seiner aktuellen oder ersehnten Beziehung nachzudenken. Liebesweg-Besucher werden aufgefordert, Sichtweisen der gegenseitigen Beziehung zu hinterfragen oder zu diskutieren. Themen wie Vertrauen, Geborgenheit, Stolpersteine, Intimität, Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Sexualität werden auf dem Rundgang thematisiert.

Kommen Sie vorbei! Ein echtes Liebesabenteuer wartet auf Sie, bei dem Tiefgründiges, aber auch Humorvolles erlebt werden kann.

 

 

Jedes Jahr wird überdies im Mai ein Liebesweg-Anlass in der St.Jostkirche durchgeführt, bei dem ein/e Referent/in auftritt und ein Beziehungsthema behandelt, über das danach bei geselligem Zusammensein und einer sog. Liebessuppe in der Remise diskutiert werden kann. 

 

Rosengarten - Garten der Erinnerung

 

Auf der Südseite - zwischen Chor und Luzerner Tor - befindet sich ein Rosengarten mit spezieller Widmung. Hochzeitspaare können gegen ein Entgelt einen Rosenstock erwerben, der dort eingepflanzt, gepflegt und mit einem Namensschild versehen wird. Dieser soll eine bleibende Verbindung zum Ehestiftungsort schaffen und das Paar bei einem späteren Besuch erfreuen. Blühende Rosen dürfen mitgenommen werden. Bei Verwelken setzt die Stiftung einen neuen Stock.